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Körper & Selbstbild · Aus der Rubrik DU DARFST. · KLARTEXT

Wer bestimmt eigentlich, was schön ist?

Morgens der Spiegel, mittags die Umkleide, abends der Feed voller Gesichter ohne eine einzige Pore. Hier geht es darum, wie Bilder unseren Blick auf uns selbst verändern, warum Vergleiche so laut sind und wie man freundlicher mit sich umgeht.

Körper & Selbstbild
Drei Gedanken

Ein Foto zeigt eine Sekunde. Du bist den ganzen Tag da.

Der Filter weiß nicht, wie du lachst. Die Menschen, die dich mögen, schon.

Dein Körper ist kein Projekt. Er ist der, mit dem du Basketball spielst, tanzt, rennst und umarmst.

Wenn der Feed den Maßstab setzt

Die meisten Bilder, die wir jeden Tag sehen, sind ausgewählt, bearbeitet oder gefiltert. Das ist kein Geheimnis, und trotzdem vergleicht der Kopf sich damit, als wäre es die Wirklichkeit. Es hilft, das ab und zu laut zu sagen: Das ist ein Bild, kein Mensch an einem Dienstag.

Freundlich mit sich reden

Viele sagen zu sich selbst Sätze, die sie nie zu einer Freundin sagen würden. Ein kleiner Test: Würdest du das, was du gerade über dich denkst, auch zu deiner besten Freundin oder deinem besten Freund sagen? Wenn nicht, darfst du es auch dir gegenüber lassen.

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Eine Frage zum Mitnehmen

Was kann dein Körper, worüber du dich heute einmal freuen könntest?

Du musst deinen Körper nicht jeden Tag lieben. Aber du darfst gut mit ihm umgehen.